Catharina Roland

Kräuterfrau

Catharina Roland, geboren 1969 in Wien, absolvierte eine Regieausbildung und studierte Schauspiel,Theaterwissenschaft, Publizistik und Psychologie.
Mehrfach ausgezeichnet für ihre internationalenWerbefilmproduktionen, arbeitete sie außerdem als Theaterregisseurin sowie Off- und Synchronsprecherin für
Film, Werbung und Fernsehen.

 

Sie ist Yogalehrerin und „Awakening Coach“

 

Ich habe meine Kindheit mit meinen zwei Brüdern zu einer Zeit verbringen dürfen, in der es noch keine Mobiltelefone gab, wir haben mit andere Kindern in Wäldern gespielt, in sauberen Seen und Flüssen gebadet, konnten eine Vielfalt an Tieren beobachten, verbrachten jedes Jahr Zeit auf ausgedehnten Bergtouren in den Alpen.

Als ihr Sohn Moritz 2003 das Licht der Welt erblickt, die Beziehung zum Vater und Werbefilmproduzenten scheitert und die scheinbar so perfekte Welt von Catharina zusammenbricht, gewinnt ihre spirituelle Reise an Fahrt.

 

Und so reiste die Regisseurin mit ihrem Sohn für ihr Herzensprojekt, den Dokumentarfilm „AWAKE – Ein Reiseführer ins Erwachen“, um die Welt, um die Puzzlesteine neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und mystischen Wissens zusammenzusetzen und einen Beitrag zu dem erwachenden Bewusstsein auf diesem Planeten zu leisten. Für die Gesellschaft und vor allem für sich selbst, denn ihrer Meinung nach sind die Lösungen nicht im Außen zu finden, sondern immer in uns selbst.

 

AWAKE2PARADISE ist ihr zweiter Film, in dem sie die Frage stellt ob und wie es uns gelingen kann in Harmonie und Liebe mit uns selbst, einander und der Natur zu leben – ein Paradies auf Erden zu erschaffen.
Die Reise geht weiter …

Catharina lebt mit Moritz und in einer glücklichen Beziehung am Land in der Nähe von Wien.

 

MEINE VISION
Nach meinem ersten Film AWAKE – EIN REISEFÜHRER INS ERWACHEN habe ich mich wieder auf eine filmische Reise begeben, um zu erforschen, was die grundlegenden Ursachen für unser zerstörerisches Verhalten gegen uns selbst, einander und der Natur sind.
Denn ich glaube nicht, dass wir den Kollaps aller derzeitigen Systeme aufhalten können, wenn wir versuchen Veränderungen an ein paar Stellen durchzuführen. Wir müssen schon tiefer schauen, um das Übel an der Wurzel packen zu können, um Lösungen zu finden, wie wir wieder in Balance und Harmonie mit uns selbst, einander und der Erde kommen zu können.

 

Für mich liegt die grundlegende Ursache in einem Mythos der Separation – voneinander und von der Natur. Solange wir weiterhin an diesem alten destruktiven Weltbild festhalten – „Macht Euch die Erde untertan“, einem blinden Glauben an ein darwinistisches Weltbild, solange „verdinglichen“ wir die Natur, sehen die Erde als Ressource an, die wir bedenkenlos ausbeuten können.

 

Aus diesem Weltbild resultiert ein weiterer Mythos: der blinde Glaube an Wirtschaftswachstum, alles muss wachsen – aber welchen Preis zahlen wir dafür?, Dies auf unserem aktuellen Finanzsystem basierende scheinbare Notwendigkeit von ewigem quantitativen Wachstum hat nicht zu mehr Glück, Zufriedenheit oder Gesundheit geführt, sondern zu einem einer stark wachsenden Zahl an Depression, Burn-Out, Krankheiten, Armut, einem noch nie da gewesenen Artensterben, einem Kollaps der Natur – und damit auch unserer Lebensgrundlage.

 

Immer mehr Menschen spüren, dass sie auf „autopilot“ laufen und vermissen die Lebendigkeit in ihrem Leben.

 

Wir sind ständig hungrig. Aber dieser Hunger lässt sich nicht durch Dinge stillen. Wir sind hungrig nach unseren menschlichen Grundbedürfnissen nach Verbundenheit, Liebem Gemeinschaft, Schönheit, Heiligkeit und Intimität.

 

Es ist allerhöchste Zeit diesen destruktiven Mythos der Abtrennung und des ständig notwenigen Wachstums durch einen neuen zu ersetzen – einen Mythos des Miteinander zum Wohle allen Lebens.

 

Es ist allerhöchste Zeit, dass wir beginnen zu erkennen, dass wir ein Teil eines fragilien, aber wundervollen Ökosystems sind, eines lebendigen Organismus. Die Natur hat Eigenschaften, die wir bislang nur uns Menschen zugeschrieben haben: Intelligenz, Absicht, Empfindungsvermögen, Kooperation, Handlungskompetenz und Bewusstsein.
Was wir am dringendsten brauchen, ist also ein neues Bewusstsein fürs Leben.
Und dieses neue Bewusstsein beginnt damit, dass wir unser inneres Ökosystem wieder in die natürliche Ordnung bringen.

 

Erst, wenn wir gelernt haben, uns selbst anzunehmen und zu lieben, seelisch und körperlich wieder gesundet sind, ist es uns überhaupt möglich dauerhaft Mitgefühl und Liebe für alle anderen Wesen zu entwickeln und das Paradies um uns wahrzunehmen, zu erhalten und zu gestalten. Also auch anders und zum Wohle aller Lebewesen zu HANDELN.

 

Erst, wenn wir wieder von Innen heraus erfüllt sind, werden wir aufhören, im Außen nach Erfüllung zu suchen und unseren Planeten durch Konsumwahn auszubeuten.
Für mich bedeutet „Paradies“: ein Zustand, in dem wir uns der Verbundenheit mit allem Sein gewahr sind, in dem wir unsere wahre Natur von reinem Bewusstsein, einer liebenden Intelligenz oder intelligenten Liebe wieder entdeckt haben und dies in jeder Begegnung in allen anderen Wesen wahrnehmen. Ein Zustand, in dem wir uns unserer störenden inneren Mechanismen, unserer Konditionierungen bewusst sind und einander unterstützen, diese sabotierenden Schleier oder Mauern abzubauen

 

Denn um das Paradies im Außen zu erschaffen, gilt es zuerst, das Paradise in uns zu finden.
Vielleicht brauchen wir die große globale Krise, um uns schlussendlich wieder daran zu erinnern, wer wir wirklich sind und was unsere Rolle in der Balance eines gesunden Ökosystems ist. Vielleicht aber hören wir den Ruf schon jetzt – dass „unsere Umweltkrise nach einer Revolution der Liebe verlangt“

 

Ich wünsche mir aus ganzem Herzen, dass wir diesen immer lauter werdenden Weckruf hören.
Catharina Roland